Lesen Beschriftung Foto: Ingrid Prestetun/NRC

NRC in Myanmar

Veröffentlicht 14. Mrz 2018
NRC reagiert auf die vielfältigen Krisen, die der Bürgerkriegs in Myanmar ausgelöst hat. Wir unterstützen Vertriebene bei kurz- und langfristigen Problemen.

Die humanitäre Lage

Der Bürgerkrieg in Myanmar gilt als der längste der Welt. Seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 1948 wird Myanmar von Konflikten heimgesucht, die von ethnischen Gruppen geführt werden, die nach Macht streben. Obwohl sich das Land um Frieden bemüht, werden durch den anhaltenden Konflikt, Gewalt und häufige Naturkatastrophen weiterhin zahlreiche Menschen vertrieben.

Hunderttausende wurden seit Beginn des Konflikts zur Flucht gezwungen. Ethnische Minderheiten kämpfen nach wie vor für Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und grundlegendste Anerkennung. Der Konflikt treibt nach wie vor Zivilisten in die meisten Grenzstaaten des Landes.

Die meisten Binnenvertriebenen leben mit extrem eingeschränkter Bewegungsfreiheit, was zu katastrophalen Bedingungen und mangelnder Grundversorgung führt. Derweil hat die internationale humanitäre Gemeinschaft äußerst begrenzten Zugang und kann den Menschen kaum Hilfe und Schutz geben. Noch schwieriger ist die Situation für ethnische und religiöse Minderheiten, denen oft ihre Grundrechte verweigert werden.

Chronische Unterentwicklung und bewaffnete Konflikte haben Häuser, Wasserressourcen sowie Gesundheits- und Bildungseinrichtungen zerstört.

Der Einsatz des NRC

NRC Myanmar reagiert auf die komplexen Krisen, die durch den Bürgerkrieg entstanden sind. Wir unterstützen vertriebene Menschen, die kurz- und langfristigen Problemen ausgesetzt sind.

Wir bemühen uns darum, unsere Unterstützung vor allem an die am meisten gefährdeten Bevölkerungsgruppen im Land zu richten. Besonderen Wert legen wir bei unseren Programmen auf Schutz. Wir finden Mittel und Wege, durch die Kombination unserer Programme, zum Beispiel Bildung und Lebensunterhalt, die bestmögliche Wirkung zu erzielen. Innerhalb der Flüchtlingslager fördern wir internationale humanitäre Standards.

In der Südost-Region engagieren wir uns zudem über die Grenzen hinaus in Thailand.

Für weitere Informationen über unsere Arbeit, besuchen Sie bitte unsere internationale Webseite.

NRC Myanmar ist dankbar für die großzügige Unterstützung durch unsere Geber

Norwegisches Außenministerium

Norwegisches Direktorat für Entwicklungszusammenarbeit (Norad)

Schwedische Behörde für internationale Entwicklungszusammenarbeit (Sida)

Humanitärer Fonds Myanmar des Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA MHF)

Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit der Schweiz (DEZA)

Livelihoods and Food Security Trust Fund

Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR)

MyJustice Programme, gefördert durch die EU und umgesetzt von British Council 

US-Amt für ausländische Katastrophenhilfe (OFDA)

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

StartFund

Die am meisten gefährdetsten Bevölkerungsgruppen Myanmars brauchen unsere Unterstützung