Sauberes Wasser
Lesen Beschriftung Schulkinder im Distrikt Charsadda in Pakistan lernen, sich mit Seife die Hände zu waschen. Foto: NRC Flüchtlingshilfe/Shahzad Ahmad

Sauberes Wasser

Veröffentlicht 24. Feb 2018|Bearbeitet 14. Mrz 2018
Für Menschen, die durch Konflikte vertrieben wurden, gehört der Zugang zu sauberem Wasser und angemessenen sanitären Einrichtungen zu den dringendsten Bedürfnissen.

Unser Ziel ist es daher, Geflüchteten den Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen zu ermöglichen und gleichzeitig ihre individuellen und kulturellen Bedürfnisse zu respektieren.

Der Zugang zu sauberem Wasser ist ein Menschenrecht. Dennoch haben viele Menschen auf der Flucht weder sauberes Trinkwasser noch Wasser zum Waschen oder einen geschützten Ort, um sich zu erleichtern.

Der Mangel an Trinkwasser, Wasser für die Körperpflege sowie Sanitäranlagen kann zu Krankheiten und im schlimmsten Fall zum Tod führen. In einem Flüchtlingslager kann das Händewaschen entscheidend sein, um die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern. Ein Brunnen kann den Bewohnern eines Dorfes mehrstündige Fußmärsche bis zur nächsten Wasserstelle ersparen.

Unsere Programme haben folgende fünf Schwerpunkte:

  • Bereitstellung von sauberem Wasser zum Trinken, Kochen, Körperpflege und Haushaltsreinigung
  • Bereitstellung und Wartung von nach Geschlecht getrennten oder familieneigenen Latrinen oder Toiletten, die von Frauen, Mädchen, Männern und Jungen jederzeit sicher genutzt werden können
  • aktive Beobachtung von Krankheiten und erhöhte Wachsamkeit bezüglich der Wasserqualität und Hygienemaßnahmen bei Krankheitsausbrüchen
  • Entsorgung fester Abfälle und Entwässerungsmaßnahmen, um stehendes Wasser und Abfall zu reduzieren, in dem sich krankheitsübertragende Moskitos und andere Schädlinge vermehren können
  • Sensibilisierung der Gemeinden zur Förderung sicherer Hygiene- und gesundheitsbewusster Verhaltensweisen und zur Befähigung der Vertriebenen, selbst eine aktive Rolle bei unseren Einsätzen zu übernehmen
„Früher mussten wir weite Strecken zurücklegen, um Wasser zu bekommen. Wir waren gezwungen, früh morgens aufzubrechen und kamen erst bei Sonnenuntergang wieder zurück. Heute haben wir über einen Wasserhahn in der Nähe Zugang zu Wasser. Das ist eine große Erleichterung.“
Kadra aus Halobiyo, Äthiopien.

Was wir tun:

Unsere Wasserprojekte entwickeln wir immer gemeinsam mit den Betroffenen und der örtlichen Bevölkerung, die ebenso von diesen Projekten profitiert. Unsere Mitarbeitenden berücksichtigen den kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Rahmen und die zentrale Rolle, die Frauen häufig einnehmen, wenn es um die Gesundheit der Familie geht.

Es ist wichtig, dass die von uns angebotenen Dienstleistungen zuverlässig sind und auch Menschen mit Behinderungen berücksichtigen. Wir helfen der örtlichen Bevölkerung beim Bau von Toiletten, Brunnen und anderen nachhaltigen und hygienischen Wasser- und Sanitäranlagen.

Für weitere Informationen über unsere Arbeit besuchen Sie bitte unsere internationale Webseite.